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  • Ab 1. 9. müssen Staubsauger Energielabel tragen und der Ökodesign Verordnung entsprechen

    Ab dem 1. September müssen Staubsauger, die neu auf den Markt kommen, ein Energielabel tragen und die europäische Ökodesign-Verordnung erfüllen. Die begrenzt den Stromhunger der Staubsauger auf maximal 1 600 Watt. Geräte mit 2 000 Watt und mehr sollen vom Markt verschwinden.

    Das hat in den zurückliegenden Monaten bereits für eine gewisse Verunsicherung unter den Verbrauchern geführt. Manche glauben gar, sie müssten nun länger saugen. Ist aber ein Irrtum, denn hohe Wattzahlen waren überwiegend eine Marketing- und Angebermasche der Herstellen und haben ansonsten fast nichts mit der Saugfähigkeit zu tun, sondern informieren höchstens über den Stromhunger der Sauger. Hinsichtlich Saugfähigkeit spielen jede Menge andere Faktoren eine weit wichtigere Rolle. Entscheidend für eine hohe Saug­leistung ist, dass Gerät und Düse insgesamt gut konstruiert und aufeinander abge­stimmt sind. Dann genügen auch weniger als 900 Watt, wie die Tests der Stiftung Warentest zeigen. Im Test vom Februar 2014 reichten einem der Testsieger sogar nur 870 Watt fürs Siegertrepp­chen.
    Die neuen Verordnungen, von manchen Leuten schon wieder als Regelungswut verdammt, bringen also keine geringere Saugleistung, aber dafür einiges an  Stromersparniss. Ist doch auch nicht schlecht, oder?

    Und hier der ausführliche Text von Stiftung Warentest

  • Abmahnanwalt Urmann wegen Betrug verurteilt - in den Knast muss er aber nicht

    Der Regensburger Anwalt Thomas Urmann hatte sich bekanntlich im vergangenen Jahr einen ganz besonderen Ruf als exzessiver Abmahner im Auftrag der Pornoindustrie erworben. Die Fülle an Abmahnungen, die Urmann raushaute, dürfte die Papierindustrie an den Rand ihrer Kapazitäten gebracht haben. Dafür kassierte der großartige Anwalt nicht nur einiges an Kohle, sondern auch auch jede Menge Ärger, weil zahlreiche Betroffene gegen seine Abmahnschreiben vorgingen.

    Auch Staatsanwälte in ganz Deutschland ermittelten in dieser Angelegenheit gegen Urmann. Nun landete der ehemalige Abmahnanwalt tatsächlich vor den Schranken eines Gerichtes. Allerdings nicht wegen dieser Abmahnkiste, sondern wegen Betrug und Insolvenzverschleppung, beides begangen als Geschäftsführer einer maroden Wurstfabrik. Dafür gabs von einem Augsburger Schöffengericht zwei Jahre Knast nur auf Bewährung und ansonsten 80000 Euro Geldauflage und 80 Sozialstunden. Seine Zulassung als Anwalt ist Urmann aber auch erst mal los.

    Und hier noch mehr...

  • Studentenfutter im Test: Traditionsmarken liegen vorn, Handelsmarken konnten nicht überzeugen

    In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test ist auch eine Untersuchung von Studentenfutter veröffentlicht. Dabei gabst von „Sehr gut“ bis „Mangelhaft“ die ganze Palette an Bewertungen für diesen gern und oft gekauten alltäglichen Knabbersnack. Zwanzig dieser Studentenfutter wurden getestet. Die vorderen Plätze belegen die Produkte der Traditionsmarken Seeberger und Ültje, einige preiswerte Handelsmarken überzeugen die Tester aber offenbar weniger.

    Wie sich Studentenfutter zusammensetzt, ist nicht verbindlich geregelt. Daher gibt es bei der Zusammensetzung der getesteten Produkte große Unterschiede: Mit oder ohne Erdnüsse, 50 Prozent Rosinen oder nur 27 Prozent, viel oder wenig Hasel-, Wal-, Para-, Cashewnüsse oder Mandeln – für jeden gibt es eine passende Sorte.

    Schadstoffe trüben den gesunden Knabberspaß nicht. Die Nüsse einiger preiswerter Handelsmarken schmeckten aber „alt“ oder „dumpf“, das Studentenfutter von Netto Marken-Discount sogar leicht ranzig. Die Abschlussnote für dieses Produkt lautete deshalb nur „mangelhaft“. Die beiden Bio-Studentenfutter schnitten „gut“ und „befriedigend“ ab. Grundsätzlich gilt: Studentenfutter ist als Zwischenmahlzeit gut geeignet, solange man, wegen der hohen Kalorienzahl, nicht zu viel davon isst.

    Den ausführlichen Test Studentenfutter gibt’s in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (seit heute am Kiosk) und ist unter www.test.de/studentenfutter auch online abrufbar.

     

  • Augenheilkunde: Retinopathia centralis serosa und die vermuteten Ursachen

    Die Augenkrankheit Retinopathia centralis serosa (RCS) ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt, Augenärzte sehen sie jedoch häufiger. Auffälliges und warnendes Symptom ist ein grauer Fleck im Gesichtsfeld. Weitere Symptome sind verzerrtes Sehen, Schwierigkeiten beim Lesen und nicht mehr stimmende Farben.

    Ursache für RCS noch unbekannt

    Die Ursache der RCS ist bislang unbekannt. Doch die Forscher vermuten seit Längerem einen Zusammenhang zwischen Stress und der häufig auf Erfolg programmierten Persönlichkeit der Patienten. „Untersuchungen zeigen, dass viele Patienten eine sogenannte Typ A-Persönlichkeit haben, die mit erhöhter Konzentration des Stresshormons Cortisol im Blut einhergeht“, erläutert Professor Roider von der Klinik für Augenheilkunde am Campus Kiel. „Örtlich begrenzte Schrankenstörungen an der Grenzsicht führen dazu, dass sich dort die Netzhaut vom Untergrund ablöst“, führt Roider, der auch DOG-Präsident ist, weiter aus. „Ebenso können örtlich begrenzte Minderdurchblutungen der Aderhaut eine Ursache sein.“ Weitere Ursachen wie genetisch bedingte Anfälligkeit oder eine Infektion mit dem Magenkeim Heliobacter pylori werden diskutiert.

    Therapie und Heilungschancen

    Die meisten Patienten erholen sich bald wieder von den Sehstörungen. „Die Retinopathia centralis serosa hat eine hohe Spontanheilungsquote“, berichtet DOG-Präsident Roider. Eine Erkrankungsepisode dauere in der Regel drei bis sechs Monate.

    Bei einigen Patienten komme es jedoch immer wieder zu Rückfällen, sodass sie mancmal über Monate krankgeschrieben.seien „In diesen Fällen raten wir zu einer Behandlung“, so Roider. Medikamente, die die Wirkung der Glukokortikoide hemmen, sind jedoch meist ebenso erfolglos wie Betablocker. „Wir empfehlen daher eine Laserbehandlung oder eine low fluence Photodynamische Therapie (PDT)“, rät der DOG-Experte. Dabei versiegelt der Augenarzt die Netzhaut durch Laserlicht mit dem Untergrund. Diese Behandlung ist heute Standard bei Netzhautablösungen. „Neue Varianten haben das Komplikationsrisiko gesenkt, so dass die Therapie auch bei den meist jüngeren Patienten eingesetzt werden kann“, betont Roider.

    RCS scheint übrigens eher eine Krankheit jüngerer Männer unter 50 Jahren zu sein. Frauen sind achtmal weniger betroffen.

  • Hardware: SAP bekommt US-Patent für faltbarn Laptop

    Der SAP Konzern bekommt in den USA ein Patent für ein “Faltbares Information-Worker Gerät” und überall wird nun spekuliert, ob SAP nun den Sprung ins Hardware Geschäft wagen will. Nun, darauf gibt’s noch keine Antwort, aber das Gerät könnte interessant sein.

    Der Gedanke, Laptops oder andere Endgeräte falt- oder rollbar zu machen, ist ja nicht mehr ganz neu und es wird auch fleißig daran getüftelt. Bei dem SAP Gerät soll es sich aber nicht nur um die roll- oder faltbare Form handeln mit dem Ziel, es dann besser verstauen zu können. Vielmehr soll sich das Gerät durch Falten wahlweise in ein altmodisches Handy, ein aktuelles Smartphone, ein Tablet oder Laptop verwandeln lassen um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

    Gar nicht so unspannend diese Idee und ein solches Gerät könnte in der Praxis durchaus willkommen sein aufgrund seiner Wandlungsfähigkeit, die sich durch bloßes Falten auch leicht durchführen lassen würde. Übrigens wurde das Schutzrecht mit der Nummer US2014215201 am 31. Juli vom US-Patentamt gewährt. In anderen Ländern wurde bislang kein Patent beantragt.

  • Computer- und Internetkriminalität laut BKA weiter im Aufwind

    Das Bundeskriminalamt hat gestern das Bundeslagebild Cybercrime 2013 (PDF) vorgelegt. Darin werden die Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik unter einen Hut gebracht und analysiert.

    Daraus ergibt sich, dass die Anzahl der Fälle von Computer- und Internetkriminalität weiter zunimmt. Allerdings fällt die Zunahme 2013 mit einem Prozent gegenüber dem Vorjahr scheinbar eher harmlos aus. Doch die einzelnen Bereiche dieser Form des Verbrechens entwickeln sich keineswegs einheitlich.

    Phishing wieder im Kommen?

    Phishing konnte mit mehr als 4000 Fällen in 2013 gegenüber 3400 Fällen im Vorjahr offenbar wieder einen Anstieg feiern. Damit ist zwar längst nicht das Niveau von 2011 mit 6400 Fällen erreicht Doch aus Sicht des BKA scheint das trotzdem ein bemerkenswerter Anstieg zu sein. Der Grund dafür könnte sein „dass sich die Täterseite den veränderten Rahmenbedingungen technisch angepasst und neue oder verbesserte Schadsoftware entwickelt hat, um entsprechende Transaktionsverfahren zu umgehen”, heißt es dazu in dem Bericht.

    Aus dem Bericht geht auch hervor, dass die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall im Bereich “Phishing im Zusammenhang mit Onlinebanking” 2013 bei etwa 4000 Euro lag. Das ist auf den Einzelfall bezogen etwa so viel wie auch in den Vorjahren. Da aber die Fallzahlen angestiegen sind, stieg allerdings die Gesamtsumme von 13,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 16,4 Millionen Euro im Jahr 2013 an.

    Erpresser-Software im Höhenflug?

    Im Segment “Datenveränderung/Computersabotage” gabs auch ein dickes Plus von 18 Prozent auf 12.766 Straftagen, wobei sogenannte Ransomeware einen Anteil von 6754 Fällen hat. Besonders bekannt dürften in diesem Zusammenhang der “BKA-Trojaner” und der “GVU-Trojaner” sein. Diese tauchen in der Maske einer Behörde auf dem Computer auf, behaupten, dieser sei in strafbare Handlungen verstrickt und müsse daher gesperrt werden. Gegen ein Lösegeld wird die Entsperrung angeboten.

  • Von elf getesteten Browsern sollen sieben gute Sicherheitsfunktionen bieten

    Bekanntlich hat der Internet Explorer unter den Browsern längst kein Monopol mehr. Laut Stiftung Warentest zu Recht: Anwender von Chrome, Firefox, Opera und Safari surfen schneller, bequemer und sind besser vor Gefahren geschützt. Das zeigt der Test von elf kostenlosen Browsern für Windows und Mac OS. Insgesamt am besten schneidet bei beiden Betriebssystemen offenbar  Chrome ab.

    Fast kein Browser sendet offenbar unnötige Nutzerdaten an das eigene oder an andere Unternehmen. Maxthon und die Opera-Version für Mac OS verschicken allerdings eine eindeutige Gerätekennung, was die Profilbildung für personalisierte Werbung ermöglicht. Auch bei Chrome von Datensammler Google konnten die Tester keinen überflüssigen Datenverkehr feststellen. Das gilt aber nur, solange der Nutzer das Programm nicht mit Google Plus vernetzt.

    „Gute“ Sicherheitsfunktionen (Phishing-Schutz, URL-Blocking, Anonymisierung) bieten nach dem Urteil der Tester sieben der elf Browser-Versionen. Der Internet Explorer soll jedoch versagen beim URL-Blocking: Von 50 mit Schadsoftware infizierten Seiten erkennt er nur eine. Bei Maxthon und Iron fehlt die Schutzfunktion komplett.

    Der ausführliche Browser-Test erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 29.08.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/browser abrufbar.

  • Die bevorstehende Internationale Funkausstellung Berlin kann erneut hohe Ausstellernachfrage verzeichnen

    Zu ihrem 90. Geburtstag kann die vom 5. bis 10. 9. in Berlin stattfindende Internationale Funkausstellung, kurz IFA, ihre weltweit herausragende Stellung ausbauen und eine ungebremst hohe Ausstellernachfrage verzeichnen. Zwei Neuerungen spielen dabei eine wesentliche Rolle.

    Eine dieser Neuerungen ist die erstmalige Nutzung des CityCube Berlin. Damit wächst die Ausstellungsfläche um 3 Prozent auf 149.500 m². Dieser CityCube am Südeingang des Berliner Messegeländes hat selbst eine Gesamtfläche von 12.000 m² auf zwei Ebenen und verfügt über flexible Hallen und Tagungsräume, eingerichtet mit modernster Technik.

    Eine weitere Neuerung neben dem CityCube ist das Kongressformat „IFA+ Summit - Next Level Of Thinking“, das zur IFA 2014 an den Start geht. Damit bieten die IFA-Veranstalter internationalen Vordenkern, Top-Executives und Entrepreneurs aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Big Data, Home, Design und New Entertainment für zwei Tage ein exklusives Podium.

    Mit einem Ordervolumen von mehr als vier Milliarden Euro stellt die IFA die wichtigste Plattform für Handel und Industrie im Vorfeld der wichtigsten Saison, dem Weihnachtsgeschäft, dar. Keine andere Messe weltweit vereint zum besten Zeitpunkt des Jahres so viele Händler, Einkäufer und Medien aus aller Welt.

    Ticketpreise

    NEU: Das neue Ticket 3 für 2-Ticket kostet 25 Euro und berechtigt drei Erwachsene zum Eintritt. Dieses Ticket ist nur im Vorverkauf bis zum 4. September 2014 erhältlich.

    Im Vorverkauf bis zum 4. September:
    Tageskarte 12,00 EUR
    3-für-2-Ticket 25,00 EUR
    Schulklassenticket 35,00 EUR
    Familienticket 35,00 EUR

    Vor Ort vom 5. bis 10. September
    Tageskarte 17,00 EUR
    Tageskarte ermäßigt 12,00 EUR
    Family-Ticket 35,00 EUR
    Schüler-Ticket 8,00 EUR
    Happy-Hour-Ticket 12,00 EUR

    Das Family-Ticket gilt für 2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern unter 18 Jahren. Das Happy-Hour-Ticket gilt täglich ab 14 Uhr.
    Weitere Infos gibts hier

     

     

  • Vorsicht beim Gebrauch von Schmerzmitteln - sie können sogar Kopfschmerzen verursachen

    Rezeptfreie Medikamente gegen Schmerzen gelten gemeinhin als harmlos, werden in allen Medien lautstark und bilderreich beworben und gehören für viele Menschen bereits zum Alltagshappen. Mag sein, dass sie vielleicht auch mal den einen oder anderen Kopfschmerz vertreiben, doch sie können der Gesundheit auch schaden, wenn man damit unachtsam umgeht.

    So kann es durchaus passieren, dass diese Schmerzen, die man mit den Tabletten eigentlich vertreiben will, erst richtig in Gang kommen. Schmerzmittel lösen nämlich bei längerem Gebrauch selber Kopfschmerzen aus. Auch weitere Nebenwirkungen sind möglich. Besonders gefürchtet: Leberschäden durch Parazetamol sowie Magengeschwüre und -blutungen durch Azetylsalizylsäure (ASS), Ibuprofen, Diclofenac. Manche Schmerzmittel könnten sogar das Herzinfarktrisiko erhöhen, zeigen neue Studien.

    Die Stiftung Warentest hat diese Untersuchungen gesichtet, und kommt zu dem Ergebnis, dass vormals als geeignet bewertete rezeptfreie Wirkstoffe
    immer noch geeignet sind. Ihr Nutzen soll auch nach jetzigem Forschungsstand das Risiko überwiegen  - allerdings nur, wenn sie sehr zurückhaltend eingenommen werden. Also das leichtsinnige Schlucken von Parazetamol muss im eigenen Interesse aufgegeben werden. Generell sollten Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat maximal 4 Tage hintereinander und höchstens an 10 Tagen im Monat eingenommen werden, meint test, was den Autor, der seit Jahrzehnten gar keine Schmerzmittel mehr einnimmt, doch etwas irritiert.

    In der Zeitschrift test gibt’s Hintergrundinformationen zum Thema. Zusätzlich werden erstmals Kurzporträts von rezeptfreien Schmerzmitteln mit Bewertung, Dosierhinweisen und Neben-/Wechselwirkungen unter www.test.de/schmerzmittel angeboten. Unter www.test.de/medikamente findet sich eine Medikamentendatenbank mit mehr als 8000 Mitteln für 185 Anwendungsgebiete. Diese beiden Angebote sind kostenpflichtig genau wie die Septemberausgabe der Zeitschrift test, wo der Artikel über die Schmerzmittel veröffentlicht ist. Im Handel gibt’s die Zeitschrift ab morgen.

  • Protestkampagne auf der Ostseeinsel Fehmarn gegen ein geplantes Industriegebiet

    Auf der Ostseeinsel Fehmarn ist die Welt seit es die Pläne für den Fehmarn Belt Tunnel gibt, alles andere als in Ordnung. Nun soll den Insulanern auch noch ein 15 Hektar großes Industriegebiet serviert werden. Beides zusammen bringt die Bewohner Fehmarns inzwischen so sehr auf die Palme, dass sie die wohl größte Protestbewegung der Inselgeschichte los getreten haben.

    Die Initiative "Bewahrt Fehmarn!" (www.bewahrt-fehmarn.de) agiert erst seit weniger als drei Wochen, hat aber bereits für ihre Online-Petition gegen das geplante Industriegebiet mehr als 23.000 Unterstützer gewinnen können (www.change.org/bewahrtfehmarn). Dabei hat die beliebte Ferieninsel lediglich 13.000 Einwohner, was zeigt, das Unterstützung für die Kampagne zum Erhalt der Inselkultur auch von außerhalb kommt. Auch die Facebook-Seite der Kampagne zählte innerhalb kürzester Zeit rund 3.000 Unterstützer (https://www.facebook.com/bewahrtfehmarn).

    Das ist aber noch längst nicht alles, was bisher aufgeboten wurde, um zu verhindern, dass aus der Insel ein „vom Wasser umschlossenes Gewerbegebiet“ wird, wie Mirko Kaminski, einer der Kampagnensprecher es formulierte. So hat der Sohn eines Vermieters mit seinem Protestsong auf Youtube bereits einen kleinen lokalen Youtube-Hit gelandet (https://www.youtube.com/watch?v=rXQhKsat-fo). Des weiteren schwimmt derzeit ein Bewohner der Insel in Etappen rund um Fehmarn (http://ots.de/htmMW) und ein Buchautor und TV-Kolumnist läuft am 30. August einen Ultramarathon von etwa 60 Kilometern Länge um Fehmarn und lädt Fehmaraner und Urlauber ein, ihn etappenweise zu begleiten (http://ots.de/Ny63Y).

    Die Lokalpolitiker sind von der Protestbewegung allerdings weniger begeistert. Mit den Worten „Stellen Sie das ab“, forderte einer von ihnen das Ende der Kampagne. Doch immerhin soll es wegen der Proteste am 2. September eine Sondersitzung des Bauausschusses mit großer Bürgeranhörung geben. "Bewahrt Fehmarn!" betrachtet diesen Termin als möglicherweise entscheidend.

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