szmmctag

  • Revolverblatt als Feindbildlieferant

    Da hat also dieses heiß geliebte Revolverblatt deutsche Stammtischhorden nettrerweise mal wieder mit einem griffigen Feindbild beglückt. Keine Innovation, sondern gewohnte Routine. So waren es einst tricksende Harz IV Empfänger, die als Zielscheibe für den guten alten Volkszorn angeboten wurden, jetzt sind es eben die ach so gierigen Griechen. Nichts besonderes also, keine Überraschung, viel mehr bewusste Pflege bewährter Hetzblatt Tradition. Never change a running system - zumindest so lange noch Hurra gebrüllt wird am deutschen Stammtisch. Aber alle sitzen da längst nicht mehr rum. Viele sind schon aufgestanden - gegen die Revolverschreibe von Bild und gegen das Diktat der Troika...
    auch er sagt bild lügtbild lügt

  • Wachsender Umsatz bei Kinder- und Jugendbüchern

    Bücher scheinen sich stabiler bis wachsender Beliebtheit zu erfreuen – zumindest bei den jungen Lesern. Das zumindest signalisiert der Umsatz mit Kinder- und Jugendbüchern, der im Fünfjahresvergleich 2010 – 2014 deutlich zugenommen hat, wie der entsprechende Trendbericht der GfK Entertainment im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erstellt wurde.

    Demnach brachte die genannte Warengruppe dem Buchhandel in den letzten fünf Jahren 10,6 Prozent mehr Umsatz ein als in den fünf Jahren davor. Besonders stark gestiegen ist mit einem Plus von 20.4 Prozent der Umsatz bei Erstlesebüchern. Dieses Segment musste allerdings in 2014 bezogen auf 2013 ein kleines Minus von 0,4 Prozent hinnehmen.

    Mehr dazu hier...

     

  • Botnetz Ramnit von Europol zerschlagen

    Das Botnetz Ramnit gibt’s nicht mehr, wie von Europol bzw. European Cybercrime Centre mitgeteilt wird. Die Aktion zur Zerschlagung des Botnetzes erfolgte in Kooperation mit Polizeibehörden in Deutschland, Großbritannien, Italien und den Niederlanden. Auch Microsoft und Symantec waren an der Zerschlagung beteiligt..

    Etwa 3,2 Millionen Windows Rechner sollen von Ramnit infiziert gewesen sein. Offenbar hatten es die Betreiber auf persönliche Daten wie Passwörter und Bankinformationen abgesehen. Außerdem wurden die infizierten Rechner natürlich zu Angriffszwecken auf weitere Rechner benutzt. Die eingesetzte Malware verbreitete sich über Links in E-Mails oder bösartige Websites als Drive-by-Download.

    Los gings mit Ramnit als Wurm wahrscheinlich schon 2010, zunächst aber als Spionagesoftware. Allerdings hat sich das Biest relativ schnell weiter entwickelt und nutzt in seiner aktuellen Version verschiedene Module von Zeus. Übrigens sollten trotz des Zerschlagens von Ramnit die infizierten Rechner gesäubert werden. Dazu bieten Microsoft und Symantec kostenlose Tools an.

  • Stanford Forscher schlagen Alarm. Standorte von Smartphone Usern über Akkuverbrauch möglich

    Bekanntlich gibt es viele Wege, den Standort eines Smartphone Users zu ermitteln. Nun haben Forscher der Universität Stanford eine neue Masche ausgeschwitzt. Sie sind in der Lage mit Hilfe von Machine-Learning-Techniken aus dem Stromverbrauch eines Handys den genauen Standort des Nutzers zu identifizieren heißt es in dem Forschungsbericht (PDF). Dabei spielt die Entfernung des jeweiligen Handys von der Mobilfunk Basisstation die wesentliche Rolle. Je größer diese Entfernung ist, desto höher ist der Stromverbrauch. Des weiteren programmierten die Stanford Forscher auch einen Virus namens PowerSpy, der ebenfalls mit den Informationen über den Akkuverbrauch User Standorte identifizieren konnte.

    Reicht ansich schon zum Abgewöhnen – aber hier sind noch Infos im Detail...

  • Neue Phishing Welle im Amazon Layout

    Phishing-Wellen gehören ja inzwischen zum digitalen Alltag. Jetzt ist wieder eine unterwegs und zwar mit gefälschten Amazon E Mails. Sie sollen neben dem täuschend echten Layout des Onlinehändlers auch die exakten Adress- und Telefondaten der Empfänger enthalten. Sie kommen mit dem Betreff “Wichtig: Lastschriftmandat bestätigen” und stammen von der Absenderadresse service at amazon.de. Die Warnung stammt von dem Sicherheitsdienstleister Retarus...

     

  • FBI bietet 3 Millionen Dollar Kopfgeld um Botnetzbetreiber zu schnappen

    Die US-Bundespolizei FBI hat die Kleinigkeit von 3 Millionen Dollar für Hinweise ausgeschrieben, mit deren Hilfe ein gewisser Jewgenij Michailowitsch Bogatschew geschnappt werden soll. Der gute Mann wird verdächtigt, das Botnetz GameOver Zeus betrieben zu haben.

    Beschrieben wird die Malware GameOver Zeus vom FBI als Peer-to-Peer-Variante von Zeus. Die Schadsoftware diene vor allem dem Diebstahl von Bankdaten. Mit ihr sollen bis zu 100 Millionen Dollar gestohlen worden sein. Während das Botnetz Zeus (geschätzte 13 Millionen Opfer) schon seit 2007 sein Unwesen treibt, tauchte GameOver Zeus erstmals 2011 auf.

    Trotz der 3 Millionen Dollar Belohnung dürfte es problematisch sein, Bogatschew zu erwischen. Schließlich ist der Gesuchte russischer Staatsbürger, der sich aktuell möglicherweise auch in Putins Musterländle aufhält. Ein Auslieferungsersuchen von Seiten der USA dürfte eher zwecklos sein, weil es zwischen den beiden Ländern kein entsprechendes Abkommen gibt.

    Und hier noch der übliche Hinweis auf etwas mehr zum Thema...

  • Alzheimer: Familiäre Form zwar selten aber bedeutsam für die Forschung

    Ab 5. März wird in deutschen Kinos der Film „Still Alice“ laufen, in dem die mit einem Oskar ausgezeichnete Schauspielerin Juliane Moore eine Frau spielt, die an der familiären Form von Alzheimer erkrankt ist. Diese Form tritt im Vergleich mit der sporadischen Form einerseits eher selten auf, spielt aber bei der Entwicklung von Therapien eine entscheidende Rolle.

    Familiäre Form von Alzheimer

    Nur etwa 1 Prozent aller Alzheimer Kranken leiden an der erblich bedingten, familiären Form. Hier führen Mutationen in einem von drei unterschiedlichen Genen dazu, dass Menschen mit einer entsprechenden Veranlagung in jedem Fall erkranken werden. Die familiäre Alzheimer-Form tritt zumeist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf, wobei das Erkrankungsalter in den betroffenen Familien um bis zu fünf Jahre variieren kann. Die Mutationen werden autosomal-dominant vererbt, es kommt also bereits beim Vorhandensein nur eines mutierten Gens zur Erkrankung.

    Mechanismen ähneln sich

    "Die charakteristischen Veränderungen des Gehirns unterscheiden sich bei der sporadischen und familiären Alzheimer-Form nicht", erklärt Prof. Dr. Sascha Weggen aus dem Wissenschaftlichen Beirat der Alzheimer Forschung Initiative. "Zudem ist der klinische Verlauf beider Varianten sehr ähnlich. Dies spricht dafür, dass die Krankheitsmechanismen der seltenen familiären Formen und der häufigen sporadischen Formen sehr ähnlich sind", sagt der Alzheimer-Forscher von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

    Bedeutsam für die Forschung

    Auch wenn die Patienten mit der erblich bedingten Form der Alzheimer-Krankheit deutlich in der Unterzahl sind, ist ihre Bedeutung für die Forschung enorm. "Patienten mit der familiären Form der Alzheimer-Krankheit sind der Schlüssel für die Entwicklung von wirksamen Therapie-Strategien", sagt Prof. Weggen. "Bei den Patienten mit familiärer Alzheimer-Erkrankung werden die Träger einer Genmutation immer erkranken. Somit kann das Ausbleiben oder ein späteres Auftreten von Krankheitssymptomen die Wirksamkeit eines neuen Medikamentes sicher beweisen."

    Und hier die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

    Sporadische Alzheimer-Erkrankung:

    - häufig (ca. 99 Prozent aller Fälle)

    - spätes Erkrankungsalter ab 65 Jahren

    - Alter ist der wichtigste Risikofaktor

    - geringerer Einfluss genetischer Faktoren

    Familiäre Alzheimer-Erkrankung:

    - selten (ca. 1 Prozent aller Fälle)

    - frühes Erkrankungsalter zwischen 30 und 60 Jahren

    - ursächliche Mutation in drei Genen: APP (Chromosom 21),

    Presenilin-1 (Chromosom 14) und Presenilin-2 (Chromosom 21)

    - autosomal-dominante Vererbung

    - Mutationsträger erkranken zu 100 Prozent

     

  • Apple bittet zum Test - diesmal für iOS 8.3

    Bekanntlich lässt Apple seit Yosemite OS X nicht nur von Entwicklern, sondern in einer öffentlichen Beta Version auch von Nutzern testen um beispielsweise Schwachstellen aufzuspüren. Nun soll es nach einem Bericht des Branchendienstes 9to5Mac diese Möglichkeit angeblich auch für iOS 8.3.(Codename Stowe) geben. Ab Mitte März könnten sich demnach auch Mobile User in Apples große Tester Community einreihen, denn dann soll im Rahmen des AppleSeed Programms die öffentliche Beta von iOS 8.3 erscheinen. Allerdings können wohl nicht viele Millionen iOS User mitmachen, sondern wahrscheinlich nur hunderttausend. Möglicherweise sieht sich Apple zu diesem Schritt veranlasst, weil es von Seiten vieler User allerhand Kritik an Fehlern in den bisherigen Updates von iOS 8 gab.

    Einen ausführlichen Bericht dazu gibt’s hier...

  • Herzerkrankungen: Mit neuen Verfahren Operationsrisiken senken?

    Laut deutschem Herzbericht 2014 ist die Zahl der Menschen, die an Erkrankungen des Herzens leiden, in den letzten Jahrzehnten offenbar stark gestiegen. So wuchs pro 100.000 Einwohner die Häufigkeit stationärer Krankheitsfälle bei Herzrhythmusstörungen von 282 auf 537, also um 90%, und bei Herzklappenerkrankungen von 69 auf 105, was einem Anstieg von 52% entspricht

    Paradox

    Die steigenden Fallzahlen haben zum Teil paradoxerweise gerade mit den Fortschritten der Herzmedizin zu tun", erklärt dazu der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie Prof. Dr. Christian Hamm. So würden immer mehr Menschen einen akuten Herzinfarkt überleben, später aber an einer Herzschwäche erkranken. Außerdem spiele die steigende Lebenserwartung eine große Rolle, da das Risiko für eine Herzinsuffizienz, eine Herzklappen- oder Herzrhythmuserkrankung mit dem Alter überproportional stark ansteige.

    Mitralklappe

    Ein Beispiel dafür ist die Mitralklappeninsuffizienz, kurz MI, an der fast jeder Zehnte über 75 Jahren leidet. Die Mitralklappe befindet sich zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer, wo das Blut aus dem Lungenkreislauf einströmt. Sie besteht aus zwei segelähnlichen Klappenteilen und gewährleistet, dass das Blut bei der Pumpaktion der Herzkammer nur in Richtung des Körperkreislaufs fließen kann und nicht zurück in die Lungen gepumpt wird. Besteht eine MI, ist diese Klappe nicht mehr dicht, und es fließt ein Teil des Blutes zurück. Das führt zu einer Mehrarbeit des Herzens und kann mit der Zeit aufgrund der dauernden Überforderung ein Herzversagen auslösen.

    Klammer für die Klappen

    Da es sich wie gesagt überwiegend um ältere Patienten handelt, wäre ein chirurgischer Eingriff durchaus riskant. Daher werden auch vermehrt Methoden angewandt, die z. B. auch ohne Herz-Lungen-Maschine auskommen. Da gibt es u. a. ein Verfahren, bei dem mit Hilfe einer Klammer, einem sogenannten Mitra Clip, die Segel der Mitralklappe wieder geschlossen werden.

    Das System wird über die Leistenvene in das Herz vorgebracht. Die Prozedur erfolgt bei schlagendem Herzen. Dank des komplexen, steuerbaren Katheters lässt sich die Klammer extrem genau platziert, wodurch ein bestmögliches Ergebnis erzielt werden kann. Die Folge: Atemnot, Herzrhythmusstörungen und schnelle Erschöpfung lassen bei den meisten Betroffenen spürbar nach und die Lebensqualität kann sich wieder verbessern.

  • Blockupy: Frankfurts OB Feldmann äußert sich positiv zu kapitalismuskritischen Protesten

    Am 18. März soll in Frankfurt am Main die EZB mit einer inzwischen abgespeckten Feier offiziell eröffnet werden. Am selben Tag wird es initiiert von Blockupy aber auch Aktionen des zivilen Ungehorsams und eine Großdemo gegen das autoritäre Krisenregime der EZB geben.

    Zur Vorbereitung darauf gab es heute in Frankfurt ein Aktiventreffen, zu dem auch Frankfurts OB Feldmann gekommen war. Beim Auftaktplenum äußerte er sich erstaunlich positiv zu den anstehenden Protestaktionen. Er sagte, dass „kritische Diskurse auch gegenüber der Finanzwirtschaft schon immer“ zu Frankfurt gehört hätten. Proteste würden zu einer Demokratie gehören und daher müsse und werde hier „auch künftig Kapitalismuskritik möglich sein“.

    Wir freuen uns, dass sich Feldmann positiv zu den anstehenden kapitalismuskritischen Protesten äußert“, meinte dazu Hannah Eberle von Blockupy. Bisher hätten sich die Behörden allerdings wenig zugänglich gezeigt und eher eine Verzögerungstaktik angewandt. Auch irgendwelche Auflagen für die Demo seien den Veranstaltern bisher noch nicht mitgeteilt worden. Doch „wenn Feldmann es ernst meint“, so Eberle, dann „müssen wir morgen die Zusage für die geforderten Unterbringungsmöglichkeiten erhalten und die Behörden endlich mit uns kooperieren“.

    Weitere Infos zu Blockupy und den geplanten Aktionen am 18. März gibts hier...


     

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