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  • Fernsehen: Fußball kippt alle in den Quotenabgrund - bis auf einen Dinosaurier

    Wenn im Fernsehen Fußball läuft, kippen andere Sendungen häufig über die Kante in den Quotenabgrund. Das war auch am gestrigen Mittwoch wieder der Fall, denn während der FC Bayern publikumswirksam den HSV aus dem Pokal warf, fielen "Greys Anatomy" ebenso wie "Devious Maids" von ProSieben auf finsterste Tiefstwerte. Bei Sat 1 tat sich "The Taste" wie üblich schwer und der "Waren Check" versagte völlig.

    Wurden also alle anderen Sendungen vom Pokalfußball ab serviert? Nein nicht alle. Nach dem Vorbild des oft besungenen gallischen Dorfes bei Asterix gabs auch im Fernsehen eine Sendung, die sich vom Fußball nicht bezwingen lassen wollte. Es war der ZDF Dinosaurier "Aktenzeichen", der verglichen mit den letzten Ausgaben sogar noch eine Schippe drauf legen konnte.

     

     

  • Potsdam: Big Data Spezialisten treffen sich im Future SOC Lab des Hasso-Plattner-Instituts

    Am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) kommen am Mittwoch, 29. Oktober, führende Informatikforscher aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um Ergebnisse aktueller Untersuchungen im HPI-Spitzenforschungslabor "Future SOC Lab" vorzustellen. Auch neue Projektideen rund um die schnelle und flexible Verarbeitung und Analyse riesiger Datenmengen werden erörtert.

    Big Data und Data Mining

    Die Big Data Experten beschäftigen sich zum Beispiel mit Software-Verifikation in der Cloud. Der Prozess stellt sicher, dass Software zu ihrer Spezifikation konform, also richtig gebaut, ist oder dass sie die Anforderungen in der Praxis erfüllt und richtig funktioniert.

    Auf der Tagesordnung steht auch die nächste Generation der Analyse operativer Unternehmensdaten und Klima-Simulationen für West-Afrika. Eine Expertin der Poznan University of Economics stellt zudem dar, wie man mit Hilfe der intelligenten Analyse von Daten verschiedene Energieanforderungen vorhersagen kann. Außerdem berichten Forscher der Fachhochschule Dortmund, wie sie mit Hilfe der Hauptspeicher-Datenbanktechnologie Data Mining-Methoden für den Umgang mit sehr großen Datenmengen entwickeln. Darüber hinaus zeigen HPI-Wissenschaftler, wie sich zukünftige Speichertechnologien auf Anwendungen auswirken könnten, indem sie diese mit Hilfe der Infrastruktur des HPI Future SOC Labs simulieren.

    Die Agenda der Veranstaltung ist auf der HPI-Website zu finden.

    Hintergrund zum HPI Future SOC Lab

    Das im Juni 2010 eingerichtete HPI Future SOC Lab stellt zusammen mit seinen internationalen Industriepartnern (EMC, Fujitsu, Hewlett Packard und SAP) eine leistungsfähige Infrastruktur für akademische Forschung bereit, die sonst nur in großen Unternehmen zu finden ist. Für die Projekte stehen modernste Hochleistungssysteme mit sehr vielen Rechenkernen, hoher Arbeitsspeicherkapazität und großem Festplattenspeicher-Volumen zur Verfügung. Zuletzt waren dem umfangreich ausgestatteten Spitzenforschungslabor ein Clustersystem mit 1000 Kernen, ein leistungsfähiger Server von Fujitsu (RX900S1) sowie aktuelle Netzwerktechnik hinzugefügt worden, unter anderem für Untersuchungen an der neuesten In-Memory-Lösung HANA der SAP AG. Im vergangenen Sommer wurde von Hewlett Packard die "Converged Cloud" am Spitzenforschungslabor in Betrieb genommen. Mit dieser Private Cloud-Lösung ist es den Wissenschaftlern möglich, verschiedene Rollen (Cloud-Provider und Cloud-Nutzer) einzunehmen und diese für ihre Zwecke zu analysieren. Seit der Labor-Eröffnung konnten über 175 Projekte aus mehr als 10 Ländern erfolgreich unterstützt werden.

     

  • Berlin: Mal wieder Korruption im Zusammenhang mit Steglitzer Kreisel?

    Der Steglitzer Kreisel ist zwar kein Wahrzeichen Berlins, dafür aber ein anti ästhetisches Mahnmal und ein Lehrbeispiel für Mauschelei und Korruption seit seinen Anfängen im Jahre 1968. Er war schon immer wenig beliebt und erhebt sich nach wie vor düster und drohend wie ein finsterer Monolith über dem ansonsten grünen Stadtbezirk im Süden Berlins.

    Hochhaus als Phallussymbol

    Er war einst der Himmelstürmerphantasie einer aufstreben Architektin mit besonders persönlichen Beziehungen zu männlichen Politikern des damaligen West Berlin entsprungen. Einige davon stolperten über ihn, während der Kreisel wie ein bombastischer Phallus in den Steglitzer Himmel wuchs. Als er nach zwölf Jahren und einer Verdoppelung der Kosten endlich fertig wurde, war von den dubiosen Netzwerkern der ersten Jahre niemand mehr dabei – auch die Architektin nicht.

    Nun steht er schon viele Jahre leer – wegen Asbestbelastung. Es soll zwischenzeitlich sogar schon Abrisspläne gegeben haben. Dann aber setzten sich jene Kräfte durch, die ihn sanieren und reaktivieren wollten.

    Tradition treu geblieben

    Doch der Steglitzer Kreisel scheint seiner Tradition treu geblieben zu sein – zumindest hinsichtlich Korruption.Wegen der Vergabe der Asbestsanierung ermittelt nämlich längst die Berliner Staatsanwaltschaft. Sie hat nach RBB-Informationen gegen einen Vergabereferenten der Berliner Immobilien Management GmbH (BIM) sowie gegen Baufirmen ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Verdacht laute konkret auf "wettbewerbsbeschränkende Preisabsprachen", "Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr" sowie "uneidliche Falschaussage" soll laut RBB auf Anfrage Martin Steltner der Sprecher der Staatsanwaltschaft, erklärt haben. Hintergrund sei die Vergabe des Sanierungsauftrages an ein Bieterkonsortium im Jahr 2013.

    Konsortien identischer Unternhemen

    Ein unterlegener Bauunternehmer hatte zuvor vor dem Kammergericht Berlin Recht erhalten: danach war die Vergabe der Sanierungsarbeiten in zwei Losen an zwei Konsortien aus beinahe identischen Unternehmen vergaberechtswidrig. Im Vorfeld, so der Kläger, habe es möglicherweise Absprachen zwischen dem Vergabereferenten der BIM und Vertretern der Firma gegeben, die am Ende den Zuschlag erhielt.

    Der Anwalt der unterlegenen Baufirma, Hartmut Grams, hatte zuvor vergeblich bei der offiziellen Vergabekammer der Berliner Wirtschaftsverwaltung Beschwerde eingelegt. Diese war jedoch aus personellen Gründen nicht in der Lage, die Beschwerde zu bearbeiten - in "rechtsstaatswidriger Weise" wie am Ende das Kammergericht urteilte.

    Die durch die rechtswidrige Vergabe eingetretene Verzögerung zahlt vor allem der Berliner Steuerzahler. Jedes weitere Jahr fallen für den seit 2007 leerstehenden Steglitzer Kreisel allein 650 000 Euro an Betriebskosten an.

    Der Auftragswert für die Sanierung wird von der BIM übrigens auf gut 18 Millionen Euro beziffert. Zu den laufenden Ermittlungen wollte sich die BIM aber nicht detailliert äußern.

     

    Kein Einzelfall

    Der Fall Steglitzer Kreisel soll nach Recherchen des RBB übrigens kein Einzelfall sein. Danach hält der Personalmangel in der Vergabekammer bis heute an. Insgesamt seien 9 große Bauvergabe-Beschwerden nicht bearbeitet worden, teilte die Berliner Wirtschaftsverwaltung auf RBB-Anfrage mit - Auftragswert mindestens 45 Millionen Euro. Eigentlich schreibt die EU die Beschwerdemöglichkeit bei öffentlichen Aufträgen zwingend vor.

     

  • Speichert Apples iCloud ungefragt private Dokumente und Daten?

    Der in Berlin lebenden amerikanischen Sicherheitsmensch Jeffrey Paul hat offenbar herausgefunden, dass OS X 10.10 Yosemite ungesicherte Dokumente standardmäßig in Apples iCloud abspeichert. Dazu sollen alle Daten zählen, die von Anwendungen bearbeitet werden, die Apples Funktion zur Wiederherstellung von Dokumenten nutzen. Diese wurde zusammen mit Mac OS X Lion eingeführt und sorgt dafür, dass bei einem erneuten Öffnen des Dokuments Anwender genau an der Stelle weiterarbeiten können, wo sie zuvor aufgehört hatten. Sicher eine schöne und nützliche Funktion – andererseits aber nicht so toll, wenn damit gleichzeitig alle geöffneten Dokumente an die Server von Apple übermittelt werden.

    Und weiteres gibt’s auch noch  hier...

  • Düsseldorfer Krebsspezialistin Prof. Tanja Fehm für Erforschung von Tumorzellen ausgezeichnet

    Für ihre langjährigen Verdienste um die Erforschung von Tumorzellen wurde Prof. Tanja Fehm, Chefärztin am Universitätstumorzentrum (UTZ) in Düsseldorf, mit dem Gunther-Bastert-Preis ausgezeichnet. Die erfahrene Gynäkologin und Krebsspezialistin entwickelte u.a. ein Testverfahren, um bestimmte Tumorzellen, die für die Bildung von Metastasen verantwortlich sind, effektiv zu isolieren und genetisch zu untersuchen.

    Zirkulierende Zellen

    Krebspatientinnen, in deren Blut diese sogenannten "zirkulierenden Tumorzellen" nachgewiesen wurden, haben ein höheres Rückfallrisiko und eine schlechtere Prognose. Zirkulierende Tumorzellen sind einzelne Zellen, die sich vom Muttertumor lösen und sich über das Blut oder die Lymphe im Körper verteilen. Sie können in das Knochenmark übertreten und sind dort ebenfalls nachweisbar. "Heute wissen wir, dass zirkulierende Tumorzellen schon im frühen Stadium einer Krebserkrankung in die Blutbahn gelangen", so Prof. Fehm. "Sie können bei allen Karzinomen auftreten und geben uns Aufschluss über die Wirkung einer bestimmten Therapie."

    Tod durch Metastasen

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist Brustkrebs immer noch die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Darüber hinaus ist Brustkrebs bei Frauen mit über 17.000 Fällen im Jahr auch die häufigste Krebstodesursache. "Die Patientinnen versterben nicht an dem ursprünglichen Muttertumor, sondern an Metastasen, die sich später entwickeln," erklärt Prof. Fehm, "Sobald sich ein Brustkrebs entwickelt hat, verteilen sich die Tumorzellen über den Blutkreislauf im ganzen Körper. Ziel jeder Behandlung ist es daher, den Muttertumor frühzeitig vollständig zu zerstören."

    Aggressive Tumorzellen identifizieren

    Prof. Fehm und ihr Forschungsteam beschäftigen sich seit Jahren mit der Frage: Warum entwickelt die eine Patientin Metastasen und die andere nicht? In Experimenten konnte gezeigt werden, dass sich nur aus jeder tausendsten zirkulierenden Tumorzelle eine Metastase entwickelt. Prof. Fehm: "Die gefährlichen Tumorzellen mit aggressivem Potential müssen wir identifizieren, um die Bildung von Metastasen bei Brustkrebs zu verhindern." Jede Tumorzelle, die aus einer Blutprobe isoliert wird, hat individuelle Eigenschaften ebenso wie jede Metastase im Körper einer Brustkrebspatientin. Noch gibt es keine auf die Tumorzellen abgestimmte, individuelle Therapie bei Brustkrebs. "Wir hoffen, dass wir in Zukunft aufgrund von Blutuntersuchungen für jede Patientin eine individuelle Therapie z.B. mit speziellen Medikamenten anbieten können und damit die Überlebenschancen bei Brustkrebs deutlich erhöhen können", erläutert Prof. Fehm.

  • WDR Hörfunkt bringt "Die unendliche Geschichte" als Hörspiel in neuer Fassung

    Vor 35 Jahren erschien „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Nun will der WDR Hörfunk eine neue Hörspielfassung des Klassikers servieren und zwar vom 7. November bis zum 12. Dezember jeweils freitags von 14.05 Uhr bis 15.00 Uhr bei WDR 5 KiRaKa sowie im digitalen Radio und online auf kiraka.de. Ein hochkarätiges Sprecherensemble, modernste Technik und musikalische Neukompositionen, eingespielt vom WDR Symphonieorchester, sind die Bestandteile dieser aufwändigen Neubearbeitung.

    Über 50 Schauspieler in mehr als 70 Rollen sind an der Produktion beteiligt. Darunter Anna Thalbach und Hans Kremer als Erzähler, Laura Maire in einer Doppelrolle als Irrlicht und Mondenkind sowie Benny Hogenacker als Bastian Balthasar Bux und Finn Oleg Schlüter als Atréju. Zu den weiteren Sprechern gehören Mechthild Großmann, Dennis Moschitto, Oliver Stritzel und Manon Straché. Die Musik kommt von Felix Rösch und entführt die Hörer akustisch in die landschaftliche Vielfalt Phantasiens.

    Akustisch unverkennbar definiert hat Regisseurin Petra Feldhoff auch die beiden Erzählebenen des Romans. Die Welt des Dachbodens erklingt in Stereo und das Land Phantasien beeindruckt mit opulentem 5.1-Surround-Sound. Ein Klangerlebnis, das lange währt: 270 Minuten dauert der Sechsteiler in der Bearbeitung von Ulla Illerhaus - und damit ist er 90 Minuten länger als die Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahre 1981.

    Auch die Sendung mit der Maus ist gewissermaßen mit im Spiel. In einer Sachgeschichte zeigt das Maus-Team, wie die Hörspielmacher die unendliche Geschichte von Michael Ende zum Klingen bringen. Zu sehen im Ersten am 2. November 2014, 10.30 Uhr. Ab Dezember ist "Die unendliche Geschichte" auch als CD erhältlich.

    Und hier die Sendetermine der einzelnen Teile:

    Teil 1: Atréjus Berufung: 7. November 2014

    Teil 2: Das südliche Orakel: 14. November 2014

    Teil 3: Der neue Anfang: 21. November 2014

    Teil 4: Der Retter: 28. November 2014

    Teil 5: Der Kaiser von Phantasien: 5. Dezember 2014

    Teil 6: Die Wasser des Lebens: 12. Dezember 2014

    Jeweils 14.05-15.00 Uhr

  • Kabarett und Salafisten: Nuhr beleidigt?

    Ein Kabarettist namens Nuhr ist offenbar beleidigt, weil sich ein Typ, möglicherweise Provinzsalafist, von dem Kabarettisten beleidigt fühlt und ihn deswegen angezeigt hat. Immerhin bringt diese Beleidigungsposse dem guten Nuhr nicht nur eine Story in der Provinzpresse ein, sondern sogar ein langes Interview in der Welt am Sonntag. Da kann er sich dann sonnen im Licht dieser Anzeige, als wäre selbige was Besonderes.

    Nichts Besonderes

    Den vermeintlichen Nimbus des Besonderen bekommt diese Anzeige jedoch lediglich durch die Person des Anzeigenden übergestülpt. Zwar gibt die Person an sich gar nicht viel her. Aber dessen Salafistenetikett sorgt unter den aktuellen Bedingungen problemlos für ordentlich Medienrummel.

    Dabei ist eine solche Anzeige keineswegs was Einmaliges und Kabarettisten, Satiriker, Spaßmacher mussten schon immer damit leben, dass sich die Zielpersonen ihres Spottes beleidigt fühlten und daher in heiligem Zorn den jeweiligen Kadi um Hilfe riefen. Da saß dann oft "Der Humor auf der Anklagebank", wie es Ludwig Reinhold W. (Walesrode), dem diese Ehre häufiger zu Teil wurde, bereits Mitte des 19. Jahrhunderts formulierte. Erinnert sei auch an einen gewissen Wolfgang Neuss, der im Jahre 1963 nicht einfach eine Person, sondern die deutsche Wochenschau beleidigt hatte. Was die Geschäftsführer der entsprechenden GmbH veranlasste, den Mann mit der Pauke zu verklagen, wobei sie übrigens auch die Unterstützung von CDU, FDP, SPD und DGB genießen konnten.

    Gut, wir wollen nicht nur in die Vergangenheit schweifen und lassen daher auch mal die Situation von Kabarettisten in der DDR außen vor. Auch aktuell gibt's ja nicht nur Nuhr, den ein Beleidigter vor die Schranken der Gerichte schleifen will. Auch die Anstalt hatte dieses Glück. Da waren die Beleidigten aber keine Salafisten, sondern ZEIT-Journalisten. Und wenns die Gerichte nicht machen, machts das Hausrecht des Bundestages, mit dessen Hilfe der Heute Show das Beleidigen des ach so hohen Hauses in den Räumen desselben untersagt wurde.

    Beleidigte Diva

    Dieter Nuhr hat also bezogen auf seinen Beruf etwas völlig Normales erlebt. Die Zielscheiben des Spottes ballern eben zurück. Das ist doch nichts Neues sondern seit der Steinzeit hinlänglich bekannt und das machen nicht nur kleine und große Salafisten. Das gehört quasi zum Berufsrisiko und ein Kabarettist, der in dieser Hinsicht leer ausgeht, hat wahrscheinlich nicht richtig getroffen und sollte sich daher einen anderen Job suchen.

    Das wollen wir an dieser Stelle Dieter Nuhr natürlich nicht unbedingt empfehlen. Er darf wohl auch mit der Solidarität der Spötter Community rechnen, obwohl er sich in besagtem Welt Interview nicht besonders freundlich über die Kollegen äußert. Er lässt eher die Attitüde einer beleidigten, von allen verlassenen Diva raus gucken und tut so, als hätten andere Kabarettisten sich nicht auch längst den Salafismus vorgenommen, vielleicht sogar besser. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Salafisten Ordnungsamt der Heute Show. Das soll Dieter Nuhr aber bitte nicht als Beleidigung auffassen, sondern nur als Hinweis auf den persönlichen Geschmackt des Autors, der kein Kabarettist ist, sondern nur ein Schreiber, der gerne Kabarett guckt und nicht nur Nuhr...

  • 3sat: Wissensabend über Nutzen und Schaden von Gift

    Gift gibt?s überall ? z. B. im Gemüse in Form pflanzlicher Toxine oder als Arzneimittelrückstände im Trinkwasser. Auch die so beliebten Kosmetika kommen nicht unbedingt ohne Giftstoffe aus und über Gifte in Weichmachern oder Lösungsmitteln ist ja seit vielen Jahren immer wieder wenig Erfreuliches bekannt geworden. Sogar im Spielzeug für unsere Kinder sind Gifte enthalten und manche Gifte konsumieren wir sogar bewusst als beliebte Genussmittel.

    Konfrontation mit Gift unvermeidlich

    Man kann die Konfrontation mit manchen Giften vielleicht reduzieren oder gar vermeiden, aber es scheint unmöglich zu sein, sich ihnen vollends zu entziehen.Insbesondere die giftigen Abfallprodukte unserer Zivilisation stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Nun wird dieses brisante Thema am 30. Oktober ab 20.15 von 3sat serviert. In "wissen aktuell: Vorsicht, Gift!" wird in 100 Minuten über künstliche und natürliche Toxine berichtet und gezeigt, wie man zum Beispiel Lebensmittel richtig zubereitet, damit keine Giftstoffe enthalten sind.

    Giftige Altlasten und Giftwaffen

    Auch die Altlastproblematik wird keineswegs unterschlagen. So soll der Frage nachgegangen werden, wie sich etwa der Cocktail aus Arzneimittelrückständen, der sich in unserem Trinkwasser anreichert, langfristig auswirkt. Hinzu kommen die industriellen Giftabfälle, die in unseren Böden nicht nur schlummern, sondern langfristig ihre gefährliche Wirkung entfalten.

    Ein weiterer Punkt des Themenabends wird der Punkt Gift als Waffe sein. Dabei wird u. a. darauf hingewiesen, dass waffenfähige Gifte nicht nur aus dem Chemielabor stammen, sondern auch in der Natur vorkommen. Beispielsweise sind einige Schimmelpilztoxine so gefährlich, dass sie als potentielle Biowaffen klassifiziert werden.

  • Stiftung Auge: Neues Projekt zur Erfassung von Sehbehinderung in Seniorenheimen

    Millionen von älteren Menschen sind nahezu blind. Häufig fehlt nur die passende Sehhilfe. In anderen Fällen gibt es Versorgungslücken vor allem in Alten- und Pflegeheimen, die Altersblindheit begünstigen. Die Stiftung Auge startet daher im November 2014 bundesweit ein Projekt, das die Lebenssituation älterer Menschen mit Sehbehinderungen in Seniorenheimen gezielt erfasst und Versorgungslücken aufdecken soll. Auf dem Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) 2014 in Leipzig spendeten Augenärzte mehr als 10.000 Euro zugunsten der Stiftung Auge, um das neue Projekt zu unterstützen.

    Zunahme von Augenerkrankungen

    Da die Deutschen immer älter werden, rechnen Augenärzte damit, dass die Zahl von Augen Erkrankungen wie Glaukom oder Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stark zunehmen wird. Bis 2030 wird mit einem Anstieg von etwa 13 Prozent der davon Betroffenen im Vergleich zum Jahr 2008 gerechnet. Werden solche Erkrankungen nicht frühzeitig erkannt und behandelt, können sie zu Sehbehinderungen und Erblindung führen.

    Unerkannte Sehbehinderung in Alten- und Pflegheimen

    Ein Problembereich bei dieser notwendigen Früherkennung scheinen Alten- und Pflegeheime zu sein. Dort müsse „von einem hohen Anteil unerkannter Sehbehinderung“ ausgegangen werden, warnt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Vorsitzender der Stiftung Auge der DOG und Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn. Gleichzeitig liegen Hinweise für eine unzureichende Versorgung in Heimen vor. „Obwohl in Deutschland augenärztliche Hilfe auf höchstem Niveau für jeden verfügbar ist, gelangt sie oft nicht zu den Menschen in Seniorenheimen, wobei verschiedene Faktoren hierbei eine Rolle spielen“, so Holz.

    Versorgungslücken identifizieren

    Das neue Projekt der Stiftung Auge „Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen (OVIS)“ will diese Problematik systematisch erfassen und Versorgungslücken identifizieren. Die Studie schließt Bewohner in Seniorenheimen aus verschiedenen Regionen Deutschlands ein. Die Experten besuchen dafür Heime u.a. von Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakonie. Erfahrene Ärzte erfassen dort die vorhandenen Angaben zur Augenanamnese und führen Untersuchungen des gesamten Auges durch.

     

    Die Studie wird wissenschaftlich begleitet von Professor Frank Krummenauer, Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Im Vorfeld haben bereits mehrere Universitäts-Augenkliniken ihr Interesse an einer aktiven Teilnahme an dem Projekt erklärt.

    Kongress-Teilnehmer spendeten für neues Projekt

    Auch auf dem DOG 2014 unterstützen viele Kongress-Teilnehmer die Stiftung und ihr neues Projekt mit einer Spende. Wie in den vergangenen Jahren fanden drei Benefizaktionen statt: das Benefizkonzert „DOG in Concert“, eine Auktion, bei der im Rahmen des Gesellschaftsabends drei historische Geräte und zwei Lehrbücher aus der Ophthalmologie unter den Hammer kamen und der „Eye Run“ – ein Fünf-Kilometer-Lauf, gesponsert von Heidelberg Engineering. Insgesamt kamen fast 10.300 Euro an Spenden zugunsten der Stiftung Auge zusammen.

     

    Interessierte Universitäten wenden sich an:
    Frau Anne Schnetzer, Frau Dr. Petra Fang Universitäts-Augenklinik Bonn Ernst-Abbe-Straße 253127 Bonn
    petra.fang@ukb.uni-bonn.de

     

     

     

  • Zukunft Personal: Leitmesse für Personalmanagement mit Trend zur Internationalisierung

    Die Zukunft Personal wurde in dieser Woche ihrem Status als Europas größte Messe für Personalmanagement erneut gerecht: Exakt 14.212 Personalverantwortliche aus dem In- und Ausland waren nach Köln gekommen, um sich auszutauschen und in der Community für Human Resources zu vernetzen. Bei dieser Gelegenheit erhielten herausragende Personal- und Weiterbildungskonzepte, innovative Dienstleistungen und neue Studien eine angemessene Plattform.

    Internationalisierung

    Rund 14 Prozent der 635 Aussteller kamen aus dem Ausland – doppelt so viele wie im Jahr 2010. „Die Internationalisierung schreitet voran. Einerseits fördern wir das durch Initiativen wie das diesjährige Spotlight Skandinavien mit vielen Ausstellern und Beiträgen aus Norwegen, Schweden und Dänemark. Andererseits gewinnt die Messe auch im Ausland offensichtlich an Bekanntheit und Beliebtheit als Plattform für die internationale Vernetzung der Personalmanager“, konstatiert Ralf Hocke, Geschäftsführer des Veranstalters spring Messe Management.

    Interaktive Formate

    Die neuen interaktiven Formate „FutureLAB HR“ und „HR Solution Check“ wussten viele Messebesucher offensichtlich zu schätzen. „Insbesondere zum ‚FutureLAB HR‘ haben wir viele positive Rückmeldungen kommen“, berichtet Christiane Nägler, Projektleiterin der Messe Zukunft Personal. Ein großer Erfolg war auch die neue Messe-App „Zukunft Personal | HRM Expo“. „Wir möchten all diese Initiativen, die Aussteller und Besucher noch besser und einfacher zusammenbringen, im nächsten Jahr weiter ausbauen“, so Nägler.

    Innovation Slam

    Volles Haus erlebte auch der HR Innovation Slam. Vier Innovatoren präsentieren ihre Neuheiten in jeweils 10 Minuten und die Zuschauer konnten live vor Ort oder im Internet abstimmen. Das Rennen machte Recomy aus der Schweiz mit seinem strukturierten Empfehlungsmanagement in sozialen Netzwerken. Platz zwei belegte Firstbird, eine webbasierte Mitarbeiter-Empfehlungsplattform, mit der Unternehmen ein modernes Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programm einführen können. Auf den Plätzen drei und vier folgten die Plattform Tandemploy, die Arbeitnehmer und Unternehmen bei der Umsetzung des Jobsharing-Arbeitsmodells unterstützt, und Mercury-Puzzle aus Österreich mit einem Online-Assessment, das die Lebensläufe der Bewerber automatisch analysiert und die Vorauswahl der Bewerber deutlich erleichtert.

    Sonderpreis für Demokratisierung des Lernens

    Dreimal Gold, siebenmal Silber und zehnmal Bronze – das ist das Ergebnis des Internationalen Deutschen Trainings-Preises 2014/15, den der Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches (BDVT) vergab. Gemeinsam mit den Ständen der Finalisten und einer hochfrequentierten Aktionsfläche stellte der BDVT den größten Messestand auf der Zukunft Personal.

    Bei einem Elevator Pitch präsentierten die 20 Finalisten erstmals ihre Konzepte auf der Messe-Bühne. Bei der feierliche Preisverleihung am Abend des 15. Oktober glänzte ein Finalist mit einen Sonderpreis: Das Trainingskonzept Prisma von Coaching Concepts basiert auf dem Lernansatz „Social Learning”. Die Jury begründete diese Auszeichnung mit einem Hauch von Anarchie: Die Macher setzten bewusst auf die Autonomie der Lernenden und die Demokratisierung der Weiterbildung.

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