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  • Gratulation: Die Juke Box wird 125 Jahre alt

    Heute gibt es wieder mal einen Geburtstag zu feiern und zwar den der Juke Box. Damit ist aber nicht jenes IT Bauteil gemeint, sondern dieses glitzernde und bombastische Möbelstück, das einst in fast jeder Kneipe stand und beim Einwurf von ein paar Groschen Musik machte. Sie gehörte zum Good Old Rock'n Roll wie die Fender Gitarre, ist allerdings sehr viel älter - nämlich 125 Jahre.

    Ihre Story beginnt in den Saloons des Wilden Westens und zwar exakt am 23 November des Jahres 1889 im Palais Royal von San Francisco. Dessen Wirt, ein gewisser Frederic Morgenthaler, hatte sich vom Boss der Firma Pacific Phonograph zum Aufstellen dieser völlig neuen Musikmaschine breitschlagen lassen. War für Morgenthaler wahrscheinlich gar kein schlechtes Geschäft, denn die halbe Stadtbevölkerung kam angewackelt, um den Wunderapparat zu bestaunen. Allerdings war Anstellen angesagt, denn bei dieser noch sehr archaischen Juke Box konnten sich nur vier Personen gleichzeitig dem Musikgenuss hingeben. Dafür mussten sie sich jeweils einen Hörschlauch ins Ohr stecken und davon gab es halt nur vier Stück.

    Während diese Hörschläuche später von den komfortableren Lautsprechern abgelöst wurden, ist es bei dem Schlitz fürs Kleingeld geblieben. Der schluckte vor dem Vergnügen erstmal ein 5 Cent Stück, also einen Nickel, wie die Leute damals sagten. So nannten sie denn auch die Musikmaschine mit den vier Hörschläuchen „nickel in the slot“.

    Okay, verdammt lange her und die ganz große Zeit der Juke Box zwischen 1950 und 1980 ist auch schon wieder Geschichte. Sie war so gut wie verschwunden aus dem Alltag und nur ein paar nostalgische Sammler hatten so ein Ding noch irgendwo im Schuppen stehen. Neuerdings sollen sie aber wieder aufgetaucht sein in einzelnen Kneipen. Ob das so eine Art Renaissance ist wie die Rückkehr der Venylplatte?

  • Skispringen: Es grünt so grün in Klingenthal

    Es grünt so grün in Klingenthal und mittendrin ein schmales weißes Band. Ein bisschen selbst gemachter Winter für den Auftakt des Weltcups im Skispringen auf der Schanze in der Vogtlandarena.

    Schon im vergangenen Jahr fand an diesem Ort der Einstieg in die Wettkampfsaison statt und zwar ebenfalls ohne frischen Schnee von Frau Holle. Da nahmen die Veranstalter eben alten Schnee, den sie im Wald versteckt hatten. Mit dem wurde dann die Schanze belegt, was allerdings weniger nach weißer Pracht aussah, sondern mehr nach gelbgrauer Pampe.

    Dieser Trick zur Überlistung des Klimawandels konnte diesmal jedoch nicht angewandt werden, weil es keinen alten Schnee mehr gab. Daher sollte nun die Technik ran mit der sich ja alles machen lässt – sogar ein bisschen künstlicher Winter. Doch selbst für die Schneekanonen ist es zur Zeit noch viel zu warm und das hatten die findigen Veranstalter von Klingenthal auch wieder geahnt. Sie importierten daher früh genug finnische Technik, die etwas produziert was aussieht wie Schnee, diesem aber doch weit überlegen ist. Diese glitzernden Kristalle scheinen nämlich einigermaßen Temperatur resistent zu sein und weisen damit den Weg in die Unabhängigkeit von Frau Holle.

    Wer solche hervorragende Technik besitzt, braucht die Klimaerwärmung nicht zu fürchten, denn Winter wird immer machbar sein – auch wenn ringsherum die Rosen blühen. Ob wir mit dieser tollen Technik bald auch Hitze resistente Gletscher und zugefrorene Polarmeere unter Tropensonne produzieren können?

    Nun ja, man könnte bezüglich der Schneemachtechnik natürlich auch noch ein paar Worte zum Wasser- und Energieverbrauch sagen oder auch erwähnen, dass der Wintersport ohne natürlichen Winter diesen Namen besser ablegen sollte. Dürfte aber nicht besonders gut ankommen im Kreis der Wintersportverbände und -veranstalter. Auch die Sportler und ihre Fans werden kaum zustimmend nicken. Das kann der Autor sogar verstehen denn es geht ums Geschäft, um sportlichen Erfolg und um Spaß. Außerdem ist der Autor selbst ein ausgesprochener Freund des Winters. Doch er möchte letzteren als Naturereignis erleben und nicht technisch serviert bekommen. Im übrigen ist künstlicher Schnee bei Hitzegraden keine Lösung für das Problem der Klimaerwärmung.

  • Blockupy Demo in Frankfurt: Übern Zaun geklettert und EZB Gebäude coloriert

    Blockupy war wieder in Frankfurt am Main unterwegs gewesen und zwar mit ungefähr 3000 Leuten, von denen viele aus anderen Ländern kamen. Sie zogen im Rahmen des Blockupy Festivals durch die Straßen der Business- und Bankenmetropole um gegen die europaweiten Verarmungsprogramme und die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EZB, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds zu protestieren.

    Weil sie beim „Umzug in die neue EZB“ ein bisschen mit anpacken wollten, hatten viele der Demonstranten diese typischen Umzugskartons mitgebracht. Darin enthalten war alles, was aus ihrer Sicht auf den Müllhaufen der Geschichte gehört, wie z. B. Privatisierung öffentlicher Finanzen und Güter, Zerstörung der Gesundheitssysteme, rassistische und sexistische Spaltung der Gesellschaft oder Kriege zum Raub von Ressourcen.

    Beim neuen EZB Turm im Ostend angekommen kletterten ein paar hundert Leute über den Zaun und luden ihre Umzugskartons mit dem Politik-Müll direkt vorm Eingang ab. Anschließend wurde das eher graue Gebäude im wohl bekannten Blockupy Stil rot-grün-blau coloriert um alle Besucher darauf aufmerksam zu machen, dass in diesen Mauern schon bald die Zentrale der Krisenakteure ihre Tätigkeit aufnehmen wird. Das soll übrigens zum 18. März kommenden Jahres passieren und die Blockupy Aktivisten haben bereits angekündigt, dass sie mit Sicherheit dabei sein werden. Natürlich laut, bunt und vor allem ungehorsam.

  • Fernsehgeräte: Wofür soll der krumme Bildschirm gut sein?

    Gebogene Bildschirme sollen offenbar der neue Renner auf dem TV-Markt werden.Vorteile bieten die krummen Dinger aber kaum. Zwar ist ein sogenanntes Curved-Modell von Samsung Testsieger im aktuellen Fernseher-Test der Stiftung Warentest geworden. Doch der Grund dafür soll vor allem die hochwertige Technik sein, die in ihm steckt. Einen Einfluss der Displaykrümmung auf die Bildqualität konnten die Prüfer aber wohl nicht feststellen.

    Was übrigens gegen den krummen Samsung spricht, ist sein Preis. Mit rund 2.000 Euro ist er doch ganz schön teuer. „Gute“ flache Geräte mit derselben Bildschirmdiagonale von 140 cm gibt es im Test bereits ab 1.400 Euro. Wer nicht so einen monströsen Klopper will, der das ganze Zimmer beherrscht und sich stattdessen mit 120 cm begnügt, der kann noch mehr sparen: Fünf der sieben kleineren „guten“ Geräte sind nämlichg schon für unter 700 Euro zu haben.

    Die Tonqualität ist übrigens bei all diesen Dünnbrettern nicht gerade der HiFi Brüller. Das liegt einfach daran, dass die Flachen keinen Körper haben, in dem sich der Sound entwickeln kann. Zum Aufpäppeln des Klangs gibt’s natürlich diese netten Soundbars. Allerdings haben solche separaten Lautsprechersysteme ihren Preis. Gute kosten zwischen 315 und 465 Euro.

    Wer die Tests ausführlich lesen möchte, findet sie in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 21.11.2014 am Kiosk) oder kann sie unter www.test.de/fernseher bzw. www.test.de/soundbars abrufen.

  • Gesundheitsschädliche Motorsägen in OBI Baumärkten?

    Trotz eines in der vergangenen Woche abgelaufenen Ultimatums verkauft die Baumarktkette OBI weiterhin Billig-Motorsägen mit Abgasemissionen, die deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Während die Baumarktkette toom entsprechende Produkte bundesweit aus dem Angebot genommen hat, geht OBI einen anderen Weg: Eines der beiden Produkte mit gesundheitsschädlichen Abgasemissionen wird nun sogar als Aktionsprodukt besonders beworben. Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) warnt OBI-Kunden vor dem Kauf der Motorsägen CMI C/B-KS 37/35-2 sowie Lux Tools B-KS 40. Alle OBI-Märkte, die diese Motorsägen weiterhin anbieten, hat die DUH auf einer im Internet einsehbaren "OBI-Schmuddelliste" aufgeführt.

  • Stiftung Warentest hat Pralinen gekostet. Große Preisunterschiede bei den guten - ein Produkt war mit Mineralöl belastet

    Manchmal möchte unsereins gern mit machen, wenn Leute von Stiftung Warentest unterwegs sind, um Produkte zu prüfen. Das gilt insbesondere für den vorliegenden Pralinentest, bei dem immerhin 10 von 23 Produkte überzeugen konnten. Es gab allerdings auch einige Nieten, bei denen selbst noterischen Schleckermäulern bestimmt der Appetit vergangen wäre. Oder mag jemand gern Mineralöl im Leckerli?

    Im Testprogramm waren diesmal Nougat- und Marzipapralinen. Sensorisch geprüft wurden dabei Aussehen, Geruch, Geschmack, Nachgeschmack und Mundgefühl. Es gab selbstverständlich auch eine Schadstoffuntersuchung, in der unter anderem nach Kadmium, Pflanzenschutzmitteln, Weichmachern und Mineralölen gefahndet wurde. Es wurde auch geprüft, ob drin ist, was drauf steht und ob alle Zutaten angegeben sind. Für die teuersten Pralinen im Test kam hierbei ein „Mangelhaft“ in der Deklaration heraus, denn der nachgewiesene Konservierungsstoff war nicht angegeben. Probleme gab es auch bei Bandy Brooks Berliner Edel Marzipanpralinen deren Verpackung aus recyceltem Papier oder Karton hergestellt war. Die enthielt offenbar ein bisschen Mineralöl, was sie gern an die Pralinen weiter gab. 

    Aber es gibt zur Beruhigung aller Fans dieser wohlschmeckenden Süßigkeiten genügend genießbare Produkte. Dabei haben sowohl Marzipanliebhaber als auch Nougatfans die Qual der Wahl, denn „gute“ Pralinen können einerseits nur1,06 Euro pro 100 Gramm kosten. Andererseits kann man aber für die gleiche Menge auch locker 6,25 Euro ausgeben.

    Der ausführliche Test Pralinen gibt’s in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test, ab heute, 21.11.2014, am Kiosk oder unter www.test.de/pralinen abrufbar.

     

  • Detekt: Neue offene Software hilft beim Enttarnen von Staatstrojanern

    Die Story mit den Staatstrojanern ist ja alles andere als neu und Mancher mag sie längst vergessen haben. Es schadet daher gar nichts, ab und zu daran zu erinnern, dass die geheimen Schnüffler im Dienste der Obrigkeit wie z. B. Gh0st, FinFisher/FinSpy sowie Remote Control System sich auf jedem Rechner verstecken können. Wäre doch schön, wenn die User  das ihrerseits rausfinden könnten, oder?

    Die Chance ist gegeben mit der neuen Open-Source-Software Detekt, die auf github.com veröffentlicht wurde. Mit ihrer Hilfe soll es möglich sein, die neugierigen Brüder auf Windowsrechnern zumindest aufzuspüren, ohne sie allerdings löschen zu können. Bei Windows 8.1 mit 64 Bit soll das Aufspüren zwar noch nicht klappen, aber die Entwickler arbeiten daran.

    Nun ist natürlich davon auszugehen, dass die Macher der Staatstrojaner diese demnächst soweit anpassen, dass sie von Detekt nicht mehr erkannt werden können. Das sollte die Netzcommunity allerdings nicht einfach schlucken, sondern ihrerseits an der Weiterentwicklung von Detekt mitarbeiten. Dürfte dann ein spannender Wettkampf zwischen Netzcommunity und den Machern der Staatstrojaner werden...

    Ausgedacht wurde das Enttarnungsprogramm übrigens von Amnesty International, Electronic Frontier Foundation (EFF) und der Digitalen Gesellschaft.

  • Nominierungen für Deutschen Umweltpreis noch bis 15. Februar 2015

    Die Kandidatensuche für den unabhängigen, mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis hat begonnen! Bis zum 15. Februar haben rund 130 Institutionen - darunter Forschungs- und Naturschutzeinrichtungen, Arbeitgeber- und Branchenverbände sowie Gewerkschaften, Kirchen und Medien - die Möglichkeit, ihre Favoriten für diese Auszeichnung vorzuschlagen. Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben. 2015 wird Köln Ort der Verleihung sein.

    Welche Institutionen Vorschläge machen können, ist auf der Homepage des Deutschen Umweltpreises zu lesen (www.dbu.de/umweltpreis). Die Empfehlungen werden dann einer unabhängigen und hochkarätigen 16-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger. "Ob mittelständische Unternehmer oder Wissenschaftler - mit dem Preis zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die sich mit ihren innovativen Projekten, Maßnahmen oder Lebensleistungen vorbildlich für den Schutz der Umwelt eingesetzt haben oder einsetzen", sagt DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers. Ihre Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen.

    Seit 1993 vergibt die DBU den Deutschen Umweltpreis an herausragende Pioniere des Umweltschutzes. Mit der Auszeichnung will sie Personen, Unternehmen und Organisationen dazu "anstiften", Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen. Unter anderem wurden schon der Ozonforscher und spätere Nobelpreisträger für Chemie, Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994), und der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer (2002), mit dem Preis ausgezeichnet.

    Im Jahr 2014 erhielten den Deutschen Umweltpreis der Ökonom und Energieeffizienzexperte Prof. em. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal) und der Wissenschaftler und Gründer der Firma UNISENSOR Sensorsysteme, Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (Karlsruhe). Die DBU würdigte damit das jahrzehntelange außergewöhnliche Engagement der Preisträger für das Einsparen von Energie und den Schutz wertvoller Ressourcen. Mit dem bisher nur dreimal von der DBU zusätzlich vergebenen Ehrenpreis wurde Hubert Weinzierl (Wiesenfelden) für sein lebenslanges Naturschutz-Engagement geehrt.

     

  • Die ARD Reihe hart aber fair nimmt sich diesmal die Alten vor

    Die Alten leben länger, sind aktiver, bestimmen immer stärker das alltägliche Bild unsere Gesellschaft. Dazu kommen die hohen Rentenbeiträge und die Aufwendungen für die Pflege. Manche meinen, allmählich werden die Alten zur Last für die junge Generation. Droht daher das Ende der Toleranz zwischen Jung und Alt?

    Vor diesem Hintergrund und mit dieser Fragestellung präsentiert die ARD ihre nächste Ausgabe von hart aber fair. Sie wird gesendet am 17. 11. um 21.45.

    Als Gäste sind diesmal dabei:

    Peter Weck (arbeitet seit mehr als 60 Jahren als Schauspieler, spielte zuletzt im "Tatort" einen Altenheimbewohner)

    Lencke Wischhusen (Bundesvorsitzende "Die jungen Unternehmer" BJU)

    Sven Kuntze (Journalist und Buchautor "Die schamlose Generation: Wie wir die Zukunft unserer Kinder und Enkel ruinieren")

    Ulrike Mascher (Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland)

    Hajo Schumacher (Journalist und Moderator, Buchautor "Restlaufzeit")

    Mitmachen ist wie immer angesagt

    Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist "hart aber fair" immer erreichbar: Tel. 0800/5678-678, Fax 08005678-679, E-Mail hart-aber-fair@wdr.de.

     

  • MDR und SWR beginnen neue Staffel der Doku Reihe "MAKE LOVE" mit Ann - Marlene Henning

    Leipzig (ots) - Am 16. November, 22.00 Uhr, beginnt im MDR FERNSEHEN die zweite Staffel der erfolgreichen MDR/SWR-Dokuserie "MAKE LOVE" mit Ann-Marlene Henning zu Liebe, Sexualität und Kommunikation in der Partnerschaft. Die Paartherapeutin, Neuropsychologin und Bestsellerautorin leistet wieder Hilfestellung in Sachen Sex. Folge Eins behandelt das Thema "Sex ab 40".

    Wechseljahre und zweite Lebenshälfte

    Die Lebensmitte um die 40 ist eine Zeit vieler Umbrüche, eine Art zweite Pubertät. Körper und Sexualität verändern sich. Vieles ist nicht mehr so wie man es bisher kannte. "Die Werte verschieben sich. Im Gehirn verändern sich Dinge bei beiden Geschlechtern", sagt Ann-Marlene Henning.

    Silke (50) und Andreas (47) haben sich genau in der Phase dieser Wechseljahre ineinander verliebt. Beide müssen sich also nicht nur mit einer neuen Körperlichkeit, sondern auch mit einer neuen Paarsexualität auseinandersetzen. Silkes drei erwachsene Kinder sind gerade ausgezogen und Andreas möchte sich beruflich neu orientieren. Vieles ist neu in ihrem Leben. Vor allem können sie sich nicht mehr so auf ihren Körper verlassen wie früher, und das verunsichert beide. Manchmal fühlen sie sich nicht mehr so attraktiv, gewohnte Stellungen sind auf einmal anstrengend, beide kommen nicht mehr so leicht zum Orgasmus. Wenn die Hormone nicht mehr so unterstützend wirken, wird es für Frau und Mann wichtiger als je zuvor, sexuelle Lust neu zu lernen oder umzulernen.

    Sex zwischen 50 und 80

    Mit dem Modellpaar zeigt Ann-Marlene Henning Stellungen speziell für ältere Paare. Denn mit zunehmendem Alter wird es immer notwendiger, beim Sex nicht mehr unter Dauer-Anspannung zu stehen. So wird Erregung erst möglich. Henning spricht außerdem mit Leuten zwischen Mitte 50 und 80 darüber, welche Erfahrungen sie in den Wechseljahren und der Zeit danach gemacht haben.

    Mit Fachkompetenz, Fingerspitzengefühl und erfrischender Natürlichkeit diskutiert die Sexologin mit unterschiedlichen Paaren und Singles deren Beziehungs- und Sexleben. Denn wenn es nicht mehr klappt, zeigt sich, dass für die natürlichste Sache der Welt oft die geeignete Sprache fehlt. Neben wissenschaftlichen Statements, Experten-Interviews und Statistiken wird es in jeder Folge exemplarische Sex-Szenen mit einem Modellpaar geben.

    MDR-Unterhaltungschef Peter Dreckmann meint zu der Doku: "Der seriöse, informative, authentische und unterhaltsame Umgang mit einem Thema, das wirklich jeden betrifft, macht den Erfolg von 'MAKE LOVE' aus. Dieses Format ist öffentlich-rechtliches Fernsehen im besten Sinne." Diese im vergangenen Jahr heiß diskutierte multimediale Dokumentationsreihe von MDR und SWR "MAKE LOVE - Liebe machen kann man lernen" wird wieder von Hörfunksendungen mit Ann-Marlene Henning als Expertin und der Website www.make-love.de begleitet.

    In den weiteren neuen 45-minütigen TV-Folgen der zweiten Staffel im MDR FERNSEHEN, sonntags ab 22.00 Uhr, geht es um "Sex statt Porno" (23.11.) und "Wenn der Mann keine Lust hat" (30.11.). Am 7.12. werden Folge 1/2013: "Was ist guter Sex" und am 14.12. Folge 2/2013: "Wie sag ich's meinem Kind?" wiederholt, jeweils um 22.00 Uhr. Im SWR FERNSEHEN wird die erste Folge am Mittwoch, 26. November, ausgestrahlt, die weiteren am 3. und am 10. Dezember, jeweils um 22.00 Uhr.

     

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